Wichtige Suchmaschinen

Suchmaschinen sind vollautomatisierte Systeme! - Das ist wichtig f√ľr das weitere Verst√§ndnis - was k√∂nnen Sie und was nicht?

Nur die Entwicklung und Programmierung der Anwendungen selber werden bei Suchmaschinen von Menschen im Vorfeld erstellt. Der normale online-Betrieb selber ist absolut vollautomatisch geregelt. Da greift keiner mehr manuell ein! Im Unterschied dazu werden Kataloge und Verzeichnisse redaktionell betreut. Hier entscheiden Menschen ob und wie Ihre Seite in einem Katalog steht.

Suchmaschinen m√ľssen als erstes Ihre Datenbanken mit Informationen f√ľllen.

Wie ein riesiger Sauger nimmt die Suchmaschine erst einmal alles auf, was im Internet aufrufbar ist. Zu diesem Zweck scannen Roboter (auch Crawler oder Spider genannt) die Webseiten im Internet. Bei diesem Scanvorgang werden auch schon erste Bewertungen Ihrer Homepage vorgenommen. Die komplett gescannte Seite wird als sogenannter Cache in die Suchmaschinendatenbank aufgenommen. Der Cache jeder einzelnen Seite wird dann auf den Servern der Suchmaschine selber in aller Ruhe auf Herz und Nieren gepr√ľft und durchl√§uft etliche Filterprozesse.

Diese Filterprozesse finden kontinuierlich statt und werden auch immer weiter entwickelt. Man kann sich die Filterung in etwa so vorstellen wie bei einem Sieb. Zuerst kommt der grobe Sieb zur Anwendung. Dann folgen weitere Siebvorg√§nge mit immer feineren Rastern. Deshalb kann es passieren, das Sie mit einigen Suchbegriffen ganz gut gerankt sind und pl√∂tzlich nicht mehr, obwohl Sie keine √Ąnderungen an Ihrer Homepage vorgenommen haben. Irgend ein Filter wurde neu definiert oder kommt jetzt erst bei Ihrer Seite zur Anwendung. Auch Ihr Cache wird auch immer wieder neu erstellt. Wie oft h√§ngt von vielen Faktoren ab. Ein wichtiges Kriterium ist die Aktualit√§t Ihrer Seite, also wie h√§ufig Ihre Seite ge√§ndert und gepflegt wird.

Was passiert, wenn Sie einen Suchbegriff in eine Suchmaschine eingeben?

Die Hauptaufgabe hat die Suchmaschine bereits geleistet! Sie hat unter anderem Ihre Website, sowie viele Millionen andere auch, in seinen Index aufgenommen, nach vielf√§ltigen Kriterien beurteilt und dementsprechend bewertet. Im Moment Ihrer Sucheingabe werden jetzt die Suchmaschinendatenbanken nach Ihren Begriffen durchsucht. Diese Suchbegriffe werden dann nach vordefinierten Regeln (den sogenannten Algorithmen) seitenweise sortiert ausgeben. Diese Algorithmen greifen jetzt auf die zuvor erstellte, komplexe Analyse der Caches aller erfassten Seiten zu und entscheiden jetzt, an welcher Stelle welche Webseite gelistet ist. Hier zeigt sich nun, wie gut der Cache Ihrer Website - bezogen auf den gew√ľnschten Suchbegriff, bewertet wird. Denn es werden letztlich alle Seiten gefunden, die den Suchbegriff auf der Homepage stehen haben. Auch Ihre! Nur an welcher Stelle? An Platz 3467 oder an Platz 5?

Suchmaschinen verdienen mit Ihrem Suchteil kein Geld!

Deshalb hatten Sie eine geniale Idee (besser gesagt: Google hatte Sie, die anderen kopieren lediglich die Idee): Sie blenden zu Ihren Suchergebnissen oben und rechts passende Werbeanzeigen ein. Die Ergebnisse im Werbebereich haben aber √ľberhaupt keinen Einflu√ü auf die Suchergebnisse im kostenlosen Suchteil. Sie k√∂nnen noch so teure Werbung schalten, Sie werden keine einzige Position im eigentlichen Ranking verbessern.

Google

...der absolute Platzhirsch - vor allem in Deutschland

Den Durchbruch erzielte Google Anfang des Jahrhunderts durch seinen PageRank, nach einem der Gr√ľnder, Larry Page benannt. Der Zweite im Bunde ist Sergey Brin. Die beiden entwickelten an der Stanford University den PageRank-Algorithmus.

Der Pagerank

...das Herzst√ľck der Google Suchmaschine

Kurz gesagt ermittelt der PageRank, wer alles einen Link z.B. auf Ihre Webseite gesetzt hat. Die einfache Logik dahinter besagt, je mehr Links auf eine Seite gehen, um so beliebter ist Diese. Das bestimmt dann die H√∂he des PageRanks von 0-10. Dabei ist es auch wichtig wie hoch der PageRank der verlinkenden Seite ist. In der Praxis ist das nat√ľrlich wesentlich komplizierter. So wird die Themenrelevanz der verlinkenden Seite wird zunehmend wichtiger als der reine PageRank-Faktor. Zahlreiche andere Faktoren wie die Linkqualit√§t, die Anzahl der ausgehenden Links, der Linktext, die Position des Links auf der Seite, der Serverstandort, usw. usw. - Alles das spielt auch eine entscheidende Rolle. So wie die Struktur und die gegenseitige Verlinkung innerhalb Ihrer Seite. Die st√§rksten Wettbewerber sind im wesentlichen Yahoo und Bing / Live.com von Microsoft. Der Erfolg von Google war so durchschlagend, das die Wettbewerber letztlich eine mehr oder weniger gelungene Kopie der Google-Technologien darstellen. Das hat den Vorteil das man sich letztlich "nur" auf Optimierungen von Google konzentrieren kann. Wer in Google gut platziert ist ist das in den meisten F√§llen auch bei Yahoo oder Bing. An der marktbeherrschenden Stellung von Google wird sich in absehbarer Zeit auch nichts Wesentliches √§ndern. Wenn √ľberhaupt wird sich das erst durch neue Technologien oder Innovationen √§ndern, wie es m√∂glicherweise Facebook darstellen k√∂nnte.

Alle wollen nat√ľrlich in Google Top gelistet sein.

Das geht so weit das alle anderen Suchmaschinen und Kataloge von den Kunden ignoriert werden oder als v√∂llig unwichtig abgetan werden. Dabei kann ein schwieriger Suchbegriff, den man z.B. in Google nicht, aber in Yahoo Top10 platzieren kann, beachtliche Klickzahlen generieren. Dem Kunden ist es ja letztlich egal woher er seine Anfragen bekommt. Am besten ist man √ľberall gut gerankt - das ist jedenfalls unsere Zielsetzung! Wenn man das nur mit Werbeschaltungen erreichen m√∂chte, m√ľsste schon einen enormem Werbeetat bereitstellen. Aber an Google kommt man nicht vorbei, das ist klar. Deshalb liegt unser Fokus auch eindeutig auf Google.

Yahoo

...die Wandlung der Nummer 1 bei Katalogen zur Suchmaschine Nr.2 weltweit

Die Gr√ľndung von Yahoo wurde 1995 von Jerry Yang und David Filo vollzogen. Damit ist in diesem kurzlebigen Business Yahoo deutlich √§lter als Google. Wir k√∂nnen uns noch gut an die Endneunziger erinnern, als kein Weg an Yahoo vorbei ging, √§hnlich wie jetzt bei Google. Damals war es aber deutlich schwere Kunden in Yahoo zu ranken. Yahoo war ein redaktionell betriebener Katalog und wurde vorwiegend von Studenten usw. betreut. Das hie√ü, wir waren ausschlie√ülich an den Goodwill eines Studenten angewiesen, ob er die Kundenseite "hipp" genug fand oder nicht. Wenn der nicht wollte war nichts zu machen! Da ist es heute zumindest fairer, weil gute Leistung auch belohnt wird und keine Geschmackssache mehr ist.

Yahoo hat die F√ľhrung klar an Google abgetreten!

Ja soll schnell kann es gehen! Der Wettbewerber ist immer nur einen Klick von einem Entfernt! Das gilt f√ľr die Suchmaschinen in besonderem Ma√üe. Denn die Bindungsf√§higkeit von Usern an Suchmaschinen ist sehr begrenzt. Kommt was besseres sind viele User von heute auf Morgen weg. So ist zu dem hochwertigen, von Menschenhand gepflegten Yahoo-Katalog ein Google √§hnliches Suchmaschinensystem bei Yahoo dazugekommen. Dabei wurden in den ersten Jahren von Google Kunden-Eintragungen im Yahoo-Katalog bei Google sehr hoch bewertet. Er war die halbe Miete. Das hat sich l√§ngst ge√§ndert. Trotzdem ist Yahoo nach wie vor eine wichtige Suchmaschine, die gerade in Kooperation mit Microsofts Bing einen nicht unwesentlichen Marktanteil h√§lt. Und das sch√∂ne ist das diese Maschinen im Wesentlichen √§hnlich funktionieren. Das erspart uns mittlerweile sehr umst√§ndliche 3-Fachanpassungen. Grob gesagt: passt es bei Google, passt es auch bei den anderen. Wobei Platzierungen bei Yahoo zum Teil einfacher zu erreichen sind. Das sollte man auch nutzen! Wenn ein Suchbegriff in den Top10 von Yahoo gerankt ist und 20.000 im Monat aufgerufen wird dann ist das nicht zu verachten! Warum auch immer den h√§rtesten Weg gehen? Denn der Kunde ist der gleiche!

Bing

live.com von Microsofts Internetportal MSN heißt jetzt bing.com

Das Internetportal MSN von Microsoft wurde ebenso wie Yahoo 1995 etabliert. Anfangs hie√ü die dazugeh√∂rige Suchmaschine auch noch MSN, wurde dann aber schnell in live.com umbenannt. Anfang 2009 erhielt Sie wiederum einen neuen Namen: bing.com war geboren. Diese unschl√ľssige Namensvergabe belegt schon ein wenig, warum die Suchmaschine vom etwas beh√§bigen Softwaregiganten Microsoft sich noch nie so richtig gegen seine Wettbewerber Yahoo und dann Google behaupten konnte. Immer wieder versuchte Microsoft deshalb sich Yahoo einzuverleiben. Bisher mit m√§√üigen Erfolg. Auf lange Sicht wird sich das aber voraussichtlich √§ndern.

Keine Chance gegen Google

Gegen Google k√∂nnen MSN und Yahoo alleine nicht wirklich punkten. Daf√ľr ist Google viel zu m√§chtig. Microsoft und Yahoo betreiben eigene Datenbanken, die sehr aufw√§ndig zu entwickeln und zu pflegen sind. Hier k√∂nnten Fusionen sehr viel Synergie freisetzten um M√∂glicherweise mit neuen Innovationen gegen die Vormacht Google anzutreten. Yahoo h√§tte das kreative Potential dazu, da es eine ganz andere Unternehmenskultur hat als das altehrw√ľrdige Microsoft-Schwergewicht. Die Zukunft wird es weisen! Denn - man sollte nie nur auf ein Pferd setzten. Wenn das einmal lahmt f√§ngt man wieder Bei Null an. Zumal auch bei Microsofts bing.com √Ąhnliches gilt wie bei Yahoo: Es ist auch bei bing.com einfacher gute Ranking-Ergebnisse zu erzielen als bei Google - und das sollte man ebenfalls nutzen. Zumal Google immer mehr die gleichen Probleme wie Microsoft bekommt. Durch die Gr√∂√üe ist man gezwungen immer neue M√§rkte zu erschlie√üen um Umsatzwachstum zu generieren. So muss man sich auch auf Feldern bewegen, wo andere Big Player unterwegs sind. Eigene Smartphones, Betriebssysteme, Browser - die Liste wird immer l√§nger. Da kann es schon mal passieren das man sein Kerngesch√§ft vernachl√§ssigt. So wie es Microsoft mit Vista bereits erlebt hat.

Suchmaschinen Algorithmen

Die Suchmaschinen- Algorithmen sind die wahren Herrscher des Rankings: Die Suchmaschinen h√ľten Ihre Algorithmen wie den heiligen Gral. Kein Wunder, denn sie entscheiden wer im Ranking ganz oben steht. Wer hier Kenntnisse hat, ist klar im Vorteil. Deshalb hat sich hier zum Teil ein Wildwuchs an Pseudowissen, Voodookult und Weissagungen entwickelt der zum Teil schon absurd anmutet. Es gibt Etliche, die behaupten genau zu wissen wie Google arbeitet, denkt und was als n√§chstes kommt. Nat√ľrlich auch, was Google auf keine F√§lle mag und mit "Sicherheit" abstrafen wird, wenn nicht gleich, dann aber sp√§testens in 10 Jahren.

Am Anfang steht das Erfassen Ihrer Seite

Die Algorithmen werden von hochqualifizierten Programmieren im Vorfeld entwickelt, bevor Sie in der realen Suchmaschinendatenbank Anwendung finden. Sie sind quasi Steuereinheiten, die bestimmen nach welchen Kriterien √ľberhaupt eine Seite bewertet werden soll. Man kann sich vorstellen das es da tausende von M√∂glichkeiten gibt. Hier entscheidet sich, wie gut die Qualit√§t der Suchmaschine eigentlich ist. Und wie k√∂nnte es auch anders sein, hat Google hier einen eindeutigen Vorsprung. Die zwei Hauptebenen f√ľr diese Algorithmen sind:

1. Ebene Onpage: Ihre Webseite selber.

Hier wird so ziemlich alles Untersucht. Angefangen von der Ladegeschwindigkeit √ľber technische Parameter, wie z.B. Art der Website, Sprache, fehlerhafter Quellcode, Scriptsprachen, Meta Tag Bereiche. Dann folgen die inhaltlichen Merkmale wie Titel, √úberschriften, Alternativtexte, Bilder, Linkstruktur, H√§ufigkeit der einzelnen Worte usw. Dann spielt nat√ľrlich der Umfang Ihrer Website eine Rolle. Sind das 3 Seiten mit ein paar Bildern oder 100 Seiten mit umfangreichen Texten und Themen, klare Strukturen, Sitemaps usw. Hier hat man die besten M√∂glichkeiten alles richtig zu Machen und nat√ľrlich vor allem auch vieles falsch. Google selber gibt hier auch die meisten Hinweise und Tipps.

2. Ebene Offpage: wie Relevant ist Ihre Homepage im gesamten Internet?

Da wird es schon spannender. Hier ist der eigene Einfluss schon wesentlich geringer. Und das wei√ü auch Google. Dort kommen die PageRank-Algorithmen so richtig zur Entfaltung. Wer hat wann, von wo und wie einen Link auf Ihre Website gesetzt. Wo kommt der Link her. Aus dem gleichen Land oder von China? Haben Sie "zuf√§llig" auch einen Link auf die verlinkende Seite gesetzt? Wie ist der Linktext? Passen die Themen oder verlinkt hier ein Ferienhotel auf Mallorca auf eine Seite f√ľr Hydraulikpumpen? Und warum? Genau das versuchen schlaue Programmierer Ihren Algorithmen beizubringen. Sie versuchen also eine innere Logik, einen Sinn zu implementieren. Nat√ľrlich gilt erst einmal - viele Links sind besser als keiner. Aber ein wirklich qualitativ hochwertiger Link ist mehr Wert als lauter Standardlinks aus Katalogen. Und genau das sollen die "intelligenten" Algorithmen herausfinden. Und sie werden immer schlauer und komplexer. Wenn zum Beispiel eine technische Uni aus Ihrem Fachbereich Hydraulik eine Link mit dem Linktext "Hydraulikpumpen" auf ein Unternehmen setzt, der genau diese Hydraulikpumpen anbietet, ist das wie ein 6 im Lotto. Obwohl die Website vielleicht momentan "nur" einen Pagerank von "1" hat ist sie mit Hydraulikpumpen Top gerankt. Und der Wettbewerber mit PageRank "4" wundert sich warum er da nicht dabei ist. Denn der reine PageRank, den Google offiziell ausweist, ist meist nicht sonderlich aktuell und ermittelt rein mathematisch die Linkstrukturen, weniger die inhaltlichen Qualit√§ten, daf√ľr sind andere Algorithmen zust√§ndig.

Werbeanzeigen bei Google: Adwords, Adsense und Co. lassen gr√ľ√üen

Auch heute noch ist die Haupteinnahmequelle bei Google die kleinen Werbeeinblendungen oben und rechts auf der Seite. Sie sind zart gelb oder rosa Hinterlegt und haben einen ganz dezenten, in grauer Schrift gehaltenen Hinweis "Anzeigen". Die Inhalte der Anzeige sind genauso strukturiert wie die unbezahlten Suchergebnisse selber. Also Linktitel in blauer Schrift, Die Domain in gr√ľn und ein kleiner, kurzer Text, auch Snippet genannt. Das alles hat nat√ľrlich seinen Grund.

Google m√∂chte anscheinend nicht, das der User gleich erkennt, ob er auf Werbung oder einen redaktionellen Eintrag klickt. Die Flachbildschirme k√∂nnen solche zarten Farben schlecht oder gar nicht darstellen, je nach Blickwinkel. So kommt es, das viele User gar nicht wissen, das Sie auf bezahlte Werbung klicken. Der Unterschied ist aber doch wesentlich. Im hart umk√§mpften Ranking sind die Toprankings nur durch hochqualifizierte Arbeit zu erreichen um die n√∂tige Relevanz f√ľr den jeweiligen Suchbegriff zu bekommen. Dementsprechend hochwertig ist auch das Ergebnis. Im Gegensatz zur bezahlten Werbung. Da kann jeder stehen, wenn er genug "Kohle" hat. Hier ist die hochwertige Relevanz nicht mehr von Bedeutung. So kann es schon mal vorkommen, das die absolut unpassende Werbeanzeigen angezeigt bekommen. Beispiel: Sie suchen z.B. Informationen √ľber den gro√üen s√ľdamerikanischen Strom Amazonas und geben den Suchbegriff "Amazonas Strom" ein. Pl√∂tzlich kommen auf den ersten 3 Positionen Anbieter von Stromtarifen oder der Onlineh√§ndler Amazon.de. Hier ist die hochwertige Relevanz nicht mehr von Bedeutung. So kann es schon mal vorkommen, das die absolut unpassende Werbeanzeigen angezeigt bekommen. Beispiel: Sie suchen z.B. Informationen √ľber den gro√üen s√ľdamerikanischen Strom Amazonas und geben den Suchbegriff "Amazonas Strom" ein. Pl√∂tzlich kommen auf den ersten 3 Positionen Anbieter von Stromtarifen oder der Onlineh√§ndler Amazon.de.

Werbung war nicht immer Bestandteil von Google!

Die Begr√ľnder von Google, Larry Page und Sergey Brin, hatten mit Werbung nichts am Hut. Sie hatten einfach eine gute Suchmaschine entwickelt. Nat√ľrlich auch mit der starken Hilfe der Stanford Universit√§t, wo beide studierten und 1996 den ber√ľhmten PageRank entwickelten. Deshalb sind auch die Urheberrechte bei der Universit√§t und nicht bei Google. Die Rechte laufen √ľbrigens nach 15 Jahren, also 2011 aus. Erst sp√§ter machten sich die Gr√ľnder Gedanken, wie sie eigentlich Geld mit Ihrer Suchmaschine verdienen k√∂nnten. Sie waren auch hervorragende Hardwareentwickler, die sich Ihrer Pc¬īs selber zusammenstellten, da die √ľbliche Handelsware Ihren Anspr√ľchen nicht gen√ľgten. Vor allem im Stromverbrauch. Hier sollte urspr√ľnglich auch das Geld verdient werden. Aber die Suchmaschine von Google hatte schon einen sehr gro√üen Zuspruch und Zulauf - mehr als die Wettbewerber Yahoo und MSN. Auch deshalb weil sie einfach wesentlich schneller war. Auf der Homepage von Google gab es eigentlich nur den bekannten "Schlitz", in den man seinen Suchbegriff eingab und blitzschnell gute Ergebnisse bekam. Ohne die bildlastige Werbung, die damals wesentlich l√§ngere Ladezeiten mit sich brachte. Vor allem mit den √ľblichen Modems. Erst als der Profi Eric Schmidt zu dem Duo stie√ü, √§nderte sich vieles. Er erkannte das Potential von Google und setzte durch, am Anfang gegen den Widerstand von Page und Brin, das auch in Google Werbung f√ľr die n√∂tigen Einnahmen sorgen soll. Um die User, die gerade die werbefreie, spr√∂de, spartanische Oberfl√§che sch√§tzen, nicht zu verprellen wurde nur Textwerbung integriert, die so unauff√§llig wie n√∂tig platziert werden sollte. So waren die sogenannten Adwords geboren und ab ca. 2000 bei Google eingesetzt. Sie wurden ein so durchschlagender Erfolg, das dann auch der B√∂rsengang nicht lange auf sich warten lie√ü. Heute sind die Adwords die reine Geldklickmaschine f√ľr Google geworden.

Schattenseiten der Adwords

Auch wenn Google gebetsm√ľhlenartig betont, das Sie die sogenannten Klickbetr√ľger voll im Griff haben, bestehen doch berechtigte Zweifel daran. Geben sich mal Klickbetrug in Google ein. Sie werden erstaunt sein was Sie da alles zu lesen bekommen. Neben den Adwords gibt es auch Partnerprogramme, die Google anbietet, die sogenannten Adsense Programme. Hier kann praktisch jeder, der eine Homepage hat, Werbeeinblendungen von Google integrieren. Er bekommt, laut Google auch die Haupteinnahmen der so generierten Werbung. Gerade gro√üe Verlage und Portale wie Amazon.de haben solche Werbefl√§chen von Google. Das zieht geradezu magisch findige Programmierer an, die sich hier eine goldene Nase verdienen wollen, in dem Sie computergenerierte Klicks ausl√∂sen.





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